Neues Co-Präsidium gewählt: Lust auf Synergien

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17.06.2026

An der Generalversammlung vom 7. April 2026 haben die Mitglieder von Cuisine sans frontières (Csf) ein neues Co-Präsidium gewählt. Mit Eleonora Nodari und Monika Schärer übernehmen zwei langjährige Wegbegleiterinnen des Vereins gemeinsam die strategische Leitung. Beide wurden bereits 2022 in den Vorstand gewählt und bringen unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven mit, die sich ideal ergänzen.

Eleonora Nodari ist Mitinhaberin der Designagentur Studio Way. Sie engagiert sich seit mehreren Jahren für Cuisine sans frontières und war unter anderem im Libanon für den Verein im Einsatz. Gemeinsam mit ihrem Unternehmen verantwortet sie zudem die visuelle Gestaltung und Kommunikation von Csf und kennt die Organisation sowohl aus operativer als auch aus strategischer Sicht.

Monika Schärer arbeitet als Kulturvermittlerin in Zürich und ist vielen aus dem Umfeld von Csf als langjährige Moderatorin und Jurymitglied der Kitchen Battles bekannt. Darüber hinaus engagierte sie sich während längerer Zeit freiwillig im Friedensprojekt «Calabash» in Kenia und verfügt dadurch über einen vertieften Einblick in die internationale Projektarbeit des Vereins.

Dass sich die beiden für ein Co-Präsidium entschieden haben, ist kein Zufall. Sie glauben nicht an das Sprichwort «Viele Köche verderben den Brei» – im Gegenteil. Gerade die unterschiedlichen beruflichen Hintergründe, Erfahrungen und Netzwerke schaffen Synergien, die einer einzelnen Person so nicht zur Verfügung stünden. Gemeinsam möchten sie die Weiterentwicklung von Cuisine sans frontières gestalten und dabei auf den Stärken des Vereins aufbauen.

Für die kommenden Jahre haben sich Eleonora Nodari und Monika Schärer klare Ziele gesetzt. Sie möchten die Grundidee von Cuisine sans frontières noch breiter bekannt machen und neue Menschen für das Engagement des Vereins begeistern. Gleichzeitig soll insbesondere eine jüngere Generation angesprochen werden, um frische Impulse in die Organisation einzubringen.

Nach dem erfolgreichen Jubiläumsjahr liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Pflege und Stärkung der bestehenden Basis. Freiwillige bleiben das Fundament von Cuisine sans frontières – ihr Engagement macht viele Projekte und Veranstaltungen überhaupt erst möglich. Dieses Netzwerk soll weiterhin gestärkt und ausgebaut werden.

Auch künftig setzt das neue Co-Präsidium auf gesundes und nachhaltiges Wachstum. Dabei stehen nicht nur neue Projekte im Fokus, sondern ebenso die Qualität der Arbeit und die langfristige Weiterentwicklung der Organisation. Gleichzeitig soll Cuisine sans frontières bewusst ein kleines, agiles Schiff in der NGO-Landschaft bleiben – flexibel, nah an den Menschen und in der Lage, schnell auf neue Herausforderungen zu reagieren. Wie wichtig diese Agilität ist, hat zuletzt das Engagement des Vereins im Libanon gezeigt.

Im Zentrum steht dabei weiterhin die Überzeugung, die Cuisine sans frontières seit seiner Gründung prägt: Gemeinsames Essen bringt Menschen zusammen, stärkt Gemeinschaften und baut Brücken – über kulturelle, soziale und politische Grenzen hinweg.

Fotokredit: Anita Affentranger

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